13.Rintelner Oldtimer-Weserberglandfahrt am 
25.04.2009

Artikel in der Schaumburger Zeitung vom 26.04 2009

Weiter schreibt die Schaumburger Zeitung:

Insgesamt 139 Autos und Motorräder der Baujahre 1907 bis 1975 sind gestern ab 8.30 Uhr auf dem Rintelner Marktplatz an den Start gegangen, um auf einer rund 150 Kilometer langen Strecke unter anderem die Burg Vlotho, die Wandelhalle Bad Oeynhausen, die Barre-Brauerei Lübbecke und den Spargelhof Winkelmann bei Tonnenheide zu passieren. Und um die Schönheit der Landschaft im Wortsinn zu erfahren: „Eine wunderschöne Gegend, ganz toll“, lobt Teilnehmer Dieter Spangenberg aus Springe die gute Organisation durch den Motorclub Rinteln.

Genauso alt wie sein Auto…

Stolz stehen Sohn Dieter und Vater Walter Spangenberg auf dem Rintelner Marktplatz vor ihrem in der Sonne schwarzglänzenden Hanomag Rekord Cabrio, genießen wie die anderen Teilnehmer der Rallye das Interesse der vielen tausend Besucher in der Rintelner Innenstadt: Das Einlaufen der Oldtimer am frühen Nachmittag ist wie in den Jahren zuvor ein echter Publikumsmagnet.

Es gibt ja auch viel zu sehen. Unter anderem eben den Wagen der Spangenbergs, der genauso alt ist wie Walter Spangenberg: Der Hanomag Rekord stammt aus dem Baujahr 1935, der gerade 75 Jahre alt gewordene Eigentümer auch. Wobei der jung gebliebene Fahrzeugführer ein charmantes Understatement an den Tag legt: „Ich weiß manchmal nicht genau, wer von uns beiden sich besser gehalten hat…“

Seit 1962 schon ist der Hanomag in Familienbesitz, seit Walter Spangenberg das Auto aus einem eher traurigen Dasein befreite: Als Seilrückholmaschine war der Oldtimer damals beim Segelflugverein in Eschershausen im Einsatz, „zum Arbeitsfahrzeug verkommen“. Deutlich besser zur Geltung kommt der liebevoll aufgemöbelte Wagen bei der Weserberglandfahrt, die er gestern problemlos absolvierte: „Wir sind rundum zufrieden“, sagen Vater und Sohn über ihre achte Teilnahme.

Ähnliches gilt für das so erfolgreiche Rintelner Damen-Team von Ditfurth-Siefken/Breitmaier, dessen Dixi aber bei den heftigen Steigungen zu Beginn der Rundfahrt ordentlich zu kämpfen hatte: „Das verlangt dem Fahrer extrem viel ab, das war schon sehr anstrengend“, schildert Fahrerin Claudia von Ditfurth-Siefken das schwierige Zusammenspiel von Hand- und Fußbremse – und ihre Erleichterung darüber, dass das frisch erneuerte Bremsseil gehalten hat. Ganz entspannt sei es dann aber nach der Frühstückspause über idyllische Feldwege weitergegangen: „Die Route war wirklich sehr schön ausgewählt in diesem Jahr“, sagen Diana Breitmaier und Claudia von Ditfurth-Siefken – und die beiden Damen müssen es wissen: Seit Jahren schon zählen sie zu den Stammgästen bei der Weserberglandfahrt. Nur im vergangenen Jahr musste Oldtimer-Liebhaberin Claudia von Ditfurth-Siefken einmal aussetzen – aus einem nur zu guten Grund: Tochter Rebena ist im April 2008 zur Welt gekommen. Und auch sie soll früh an die automobile Welt herangeführt werden: „Nächstes Jahr kann sie schon mitfahren…“

Bildergalerie: Mehr Fotos auf unserer Bildergalerie im Internet: www.schaumburger-zeitung.de.


 

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